Was kostet ein Lauftreff im Monat?
Die kurze Antwort: an Geld fast nichts. An Zeit mehr, als die meisten erwarten.
Die lange Antwort ist die nützlichere, weil sie zeigt, wo es wirklich teuer wird.
Was an Geld anfällt
Ein wöchentlicher Lauftreff braucht: einen Treffpunkt (kostenlos), eine Route (kostenlos) und jemanden, der aufschließt oder da ist (dazu gleich).
Was tatsächlich Geld kostet, wenn du es willst: ein Kaffee danach, falls du einlädst. Eine Vereinshaftpflicht, wenn du organisiert bist. Gelegentlich etwas Gedrucktes.
Bei den meisten Treffs, die wir kennen, liegt das im zweistelligen Bereich pro Monat oder bei null.
Was an Zeit anfällt
Hier liegt der eigentliche Aufwand, und hier rechnet fast niemand ehrlich:
- Ankündigen — jede Woche neu, meist über mehrere Kanäle
- Antworten — wer kommt, wo genau, wie schnell, was bei Regen
- Nachhalten — wer war da, wer war lange nicht mehr da
- Der Termin selbst — plus eine halbe Stunde davor und danach
Das sind bei einem wöchentlichen Format schnell zwei bis vier Stunden pro Woche, von denen nur ein Teil der Lauf ist. Der Rest ist Koordination.
Der Posten, der nicht auf der Rechnung steht
Der teuerste Posten ist der, den niemand einrechnet: dass es an einer Person hängt.
Wenn du zwei Wochen krank bist, fällt der Treff aus. Nicht weil es an Läufern fehlt, sondern weil niemand sonst weiß, wer kommt, wer neu ist, und wo man sich trifft. Diese Information liegt in deinem Kopf und in deinen Direktnachrichten.
Das ist der Grund, warum Lauftreffs selten am Interesse scheitern. Sie scheitern daran, dass der Mensch, der sie zusammenhält, irgendwann keine Lust mehr auf die Koordination hat.
Wenn du es doch bezahlst
Software kostet erst dann Geld, wenn sie diesen Posten übernimmt — nicht den Kaffee, sondern die Koordination und das Gedächtnis.
Was conpeo dafür kostet, steht auf der Preisseite, inklusive dessen, was noch nicht fertig ist.